Villen und Siedlungsbau zwischen der Südstadt und Lindenthal - Radtour
1700 Jahre jüdische Kultur
Termine

Sa, 07. August, 16 Uhr, ausverkauft
Sa, 14. August, 16 Uhr, ausverkauft

Treffpunkt

Kaesenstraße/Eifelplatz (Vor dem Restaurant Climax)

Beitrag

Normal 15 Euro

Auf dieser Route sehen wir Bauten der jüdischen Architekten Georg Falck, Manfred Faber und Robert Stern. Sie prägten ganze Kölner Stadtteile.

Georg Falck war nicht nur Architekt, sondern auch Bauunternehmer. Er prägte den gehobenen Wohnstil in Häuserzeilen von Klettenberg und Sülz. Auf dem Höninger Weg begegnet uns Siedlungsbau von Manfred Faber. Auch sein dem Bauhausstil ähnelndes Einfamilienhaus in der Robert Koch Straße liegt auf dem Weg. Von Robert Stern schauen wir Villenbau in Lindenthal an. In einer komplett erhaltenen Villa von Robert Stern trinken wir zum Abschluss Kaffee.

Köln zählte bis 1933 zu den Städten Deutschlands, die ein besonders reiches jüdisches Leben aufweisen konnten. Dies spiegelte sich sowohl in Kunst und Kultur als auch in der Architektur wider. Die herausragenden Architekten Robert Stern, Manfred Faber und Georg Falck bauten Anfang des 20. Jahrhunderts Villen in Marienburg und Lindenthal, Waren- und Geschäftshäuser sowie Kinos in der Innenstadt, Siedlungen in Zollstock, Dellbrück, Mülheim, Riehl und Klettenberg.

Bauherren waren die GAG, Alfred Tietz, Otto Greven, Cornelius Stüssgen sowie begüterte Handwerker, Kaufleute und Bankiers.

Mit Beginn der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft endete die Ära dieser überaus angesehenen Architekten in Deutschland. Der im Jugendstil bauende Architekt Robert Stern lebte am Ende verarmt und einsam als Bürstenverkäufer in New York, der geschäftstüchtige Architekt und Bauunternehmer Georg Falck verstarb fünf Monate nach Ankunft in den USA in einem Krankenhaus von New York. Manfred Faber zählte zur Avantgarde der Architektenszene und war eifriger Verfechter des Neuen Bauens. Er arbeitete noch bis 1937 in Köln. Seine Spur verliert sich in Auschwitz, wo er 1944 ermordet wurde.

Wir danken Marlene und Joe Boesmann!

Expertinnen: Priska Höflich und Ruth Wolfram

Fotos: Priska Höflich

Highlights

  • Etagenvilla Kaesenstraße
  • Manfred Fabers Bau inmitten der Riphahnbauten am Höningerweg
  • Siedlungsbau für Direktoren an der Rhöndorfer und Petersberg-Straße
  • Georg Falcks Geniestreich an der Arnulf- und Remigiusstraße
  • Manfred Fabers Haus im Stil des Neuen Bauen in der Robert-Koch-Straße
  • Villen von Robert Stern in Lindenthal
  • dolce e salato  von der Pasticceria I siciliani 
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Infos
Dauer
ca 150 min.
Treffpunkt
Kaesenstraße/Eifelplatz (Vor dem Restaurant Climax)
Teilnehmer
20
Sonstiges

 Es gelten weiterhin die bestehenden AHA-Regeln sowie natürlich die aktuelle Coronaschutzverordnung!

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Termine
Samstag, 07. August, 16 Uhr, ausverkauft
Samstag, 14. August, 16 Uhr, ausverkauft
Expertin
Priska Höflich
Akademie för uns kölsche Sproch/SK Stiftung Kultur - Projektleiterin Urlaub in Köln

Tickets

Samstag, 07. August, 16 Uhr, ausverkauft

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Samstag, 14. August, 16 Uhr, ausverkauft

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