Sa, 18. Juli, 16 Uhr
Mi, 22. Juli, 19 Uhr
So, 26. Juli, 15 Uhr
Flora Haupteingang, Alter Stammheimer Weg, 50735 Köln
Normal (keine Ermäßigung) 18 €
Unsere fotohistorische Tour vergleicht früher mit heute. Köln war zu Kaisers Zeiten ähnlich schön wie Paris, Prag, Wien oder Krakau. Der Ring ein Prachtboulevard, die im Historismus erbaute Oper war die Größte im Deutschen Reich.
Woran lag das? Zwischen 1881 und 1914 nahm die Einwohnerzahl um das Fünffache zu, aus Bauerndörfern entstanden Industriestandorte. In den Vororten wurden Siedlungen für Arbeiter und Industriehallen gebaut, außerhalb der abgerissenen Stadtmauer Stadtpalais und Villen für Fabrik- und Bankdirektoren. Und auch der Dom wurde vollendet! Die Stadtplanung sorgte für Grünflächen und Vergnügungsorte, um die Lebensqualität zu erhöhen. Unser Thema sind Orte, an denen Architektur aus der Kaiserzeit noch steht und die heute noch genutzt werden. Wir vergleichen historische Fotografien mit der Gegenwart und nutzen dabei historische Postkarten aus der Kaiserzeit. Warum diese Zeit mit ihren „schönen“ Prachtbauten den Nazis ein Dorn im Auge war, ist genauso Thema wie die Entwicklung zur Großstadt.
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