Im Belgischen Viertel unterwegs
Stolpersteine erzählen Geschichten
Termin

Do, 06. August, 19 Uhr

Treffpunkt

Brüsseler Platz, Haupteingang Sankt Michael

Beitrag

Normal 10 €
Ermäßigt (Schüler, Studenten, KölnPass Inhaber 7,50 €

Ende des 19. Jahrhunderts entstand das Belgische Viertel; gleichzeitig erlebte das Kölner Judentum eine Zeit des Wachstums und der Blüte. So ist es nicht erstaunlich, dass auch im neuen Viertel rund um die Brüsseler Straße zahlreiche jüdische Familien ihre Heimat fanden und Einrichtungen der jüdischen Gemeinde in der Umgebung angesiedelt wurden.

Von dieser Geschichte des Belgischen Viertels zeugen heute noch einige Gebäude, vor allem aber zahlreiche Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Bei unserem Rundgang werden wir uns nicht nur mit den Hintergrund des Stolpersteinprojekts befassen, sondern auch vielen der ehemaligen Bewohner des Belgischen Viertels begegnen: Wir lernen Musiker, Ärzte und Krankenschwestern, Hutmacher, Kaufleute und Karnevalisten, Kinder, Mütter und Väter kennen und hören von Flucht und Emigration, Deportationen, Tod und Überleben. So besuchen wir beispielsweise das Wohnhaus der jüdischen Ärztin Lilli Jahn, die nach ihrer Verhaftung über Monate mit ihren Kindern korrespondiert hat, bevor sie in Auschwitz ermordet wurde. Mit diesem Briefwechsel entstand ein Dokument, das bisweilen mit den Schriften Anne Franks und Victor Klemperers verglichen wird. Unser Rundgang endet auf dem Rathenauplatz an der Synagoge Roonstraße.

Highlights

  • Brüsseler Platz
  • Synagoge
Infos
Dauer
ca. 2 Stunden
Treffpunkt
Brüsseler Platz, Haupteingang Sankt Michael
Teilnehmer
10
Sonstiges

Auch bei schlechtem Wetter werden die Veranstaltungen durchgeführt. Bitte bringen Sie wetterfeste Kleidung mit.

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Termin
Donnerstag, 06. August, 19 Uhr
Expertin
Dr. Recha Allgaier-Honal
Historikerin und Judaistin

Tickets

Donnerstag, 06. August, 19 Uhr

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