Die Kölner Jawne – auf der Spurensuche nach Lehrer*innen und Schüler*innen
Stolpersteine erzählen Geschichten
Termin

Treffpunkt

Jawne, Albertusstraße 26, Erich-Klibansky-Platz

Beitrag

Normal 12 Euro
Ermäßigt (Schüler, Studenten, KölnPass Inhaber) 8 Euro

Die Jawne war ab 1919 das erste jüdische Realgymnasium für Mädchen und Jungs in Köln und im Rheinland. Zusammen mit einem Lehrerseminar, der Volkschule Moriah und einer Synagoge in der Sankt-Apern-Straße war die Jawne eine der zentralen Orte jüdischen Lebens in Köln.

Mit 1933 enden die Jahre des weitgehend unabhängigen Lernen und Lehrens und der Ort wurde immer mehr zu einem teils erzwungen Rückzugsort. Mit dem Novemberprogrom von 1938 wird er zu einer Stätte der Verfolgung und Verwüstung, von Leid und Elend kurz vor der Deportation. In unserem Rundgang lernen wir den heutigen Lern- und Gedenkort Jawne kennen. Dort hören wir von der mutigen Rettung von Kindern und Jugendliche durch die sogenannten Kindertransporte von Erich und Meta Klibansky. Wir erfahren aber auch in einer Stolpersteinführung rund um die Jawne von den Jugendlichen, die verschleppt und getötet wurden. Das Gedenken in Form von Stolpersteinen an diese Jugendliche wird heute wieder von jungen Menschen hochgehalten, die damit ein positives und stärkendes Zeichen setzen für eine versöhnliche Zukunft fern ab von Rassismus und Vorurteilen.

Historisches Foto: NS Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Highlights

  • Ernst Klibansky
  • Jawne
Infos
Dauer
ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt
Jawne, Albertusstraße 26, Erich-Klibansky-Platz
Teilnehmer
15
Sonstiges

Bei der Durchführung bitten wir darum, auf evtl. bestehende Abstands- und Hygieneregeln, Maskenpflicht oder der Nachweis eines negativen Testergebnisses zu achten. Wir werden darüber noch rechtzeitig informieren!

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Termin
Expertin
Dr. Katja Lambert
Historikerin und Kunsthistorikerin, Museumspädagogin

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